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Warum wissen wir das Schöne irgendwann nicht mehr zu schätzen?

Das Schönste was der Herbst vermutlich für die meisten zu bieten hat, sind die tollen Farben. Ich denke, da sind wir einer Meinung. Und die meisten unter uns werden das sicherlich auch ganz toll finden.

 

Diese Tatsache ließ mich allerdings eben über folgendes nachdenken.


"Freue Dich jeden Tag über das Schöne das Dich umgibt"


Die meisten Dinge, die wir tagtäglich erleben, spüren, sehen, wissen wir nach einer gewissen Zeit nicht mehr wirklich zu schätzen. Es ist eben da. Es war gestern da, ist heute da, wird Morgen auch noch da sein ... oder doch nicht?!

Kennst Du das auch?

 

Vielleicht lebst Du in einer landschaftlich sehr reizvollen Gegend unseres Landes. Vielleicht lebst Du in den Bergen oder an einem wundervollen See.

Findest Du das nach wie vor so toll wie am ersten Tag?

 

Naja, das ist schon schön, erhalte ich in den meisten Fällen als Antwort auf meine Frage.

 

Aha ... der Reiz des Neuen geht also verloren. Interessant.

Warum ist das so?

 

Wir gewöhnen uns an die Dinge, die uns umgeben. Wir integrieren sie als Bestandteil in unser Leben. Das weniger schöne ist, dass wir diese gewissen Vorzüge nach einer gewissen Zeitdauer voraussetzen.

 

Bleiben sie irgendwann aus, fangen wir an uns zu beschweren. Beim Partner, bei der Politik, beim Arbeitgeber, beim Wetter...

 

Ich denke, wenn ich jetzt anfange Beispiele für diesen Gewöhnungseffekt aufzuzählen, bin ich Morgen noch nicht mit der Liste fertig. Ich spare mir das daher und lasse Deine eigene Gedankenwelt ein wenig arbeiten ....

 

Viel Spaß beim Nachdenken!


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