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Wage es in die Dunkelheit zu greifen

Es gibt Menschen, die im Licht leben und es gibt andere, die nur selten das Licht sehen. Diese Menschen leben in der Dunkelheit. 


"Greife in die Dunkelheit, um Jemanden in das Licht zu ziehen"


 

Diese Worte fielen mir ein, als ich dieses Bild zuhause bearbeitete. Sofort erinnerte ich mich daran, was ich kurz nachdem ich diese Szene fotografierte erleben durfte.  

 

Es war auf einer meiner Reisen. Diesmal durfte ich die schöne Stadt Erfurt in Thüringen besuchen.

Die Sonne war längst untergegangen und es herrschten denkbar schlechte Bedingungen, um ein gutes Foto ohne Stativ zu machen. Da kam mir diese Szene mit ihren Lichtquellen gerade recht. Der Wechsel von Hell und Dunkel bot einen tollen Kontrast, den ich festhalten wollte. 

 

Kurz nachdem ich das Bild gemacht hatte, wurde ich von einem Mann angesprochen, der einen Hund an der Leine führte. Es war auf den ersten Blick ersichtlich, dass er es nicht leicht hatte im Leben. 

 

 

Er bat mich höflich, ob ich 5ct oder 10ct für ihn hätte. Ich gab ihm ohne lange zu zögern mehr als diesen Betrag und es war ein gutes Gefühl. 

 

Zählst Du Dich zu den Menschen, die ein Dach über dem Kopf haben, zu essen und zu trinken haben?

Hast Du einen Job und somit ein geregeltes Einkommen?

Es könnte gerne etwas mehr sein. Natürlich, das könnte es immer.

 

Entscheidend ist aber, Dir geht es gut. Oder lasse mich das anders formulieren, es geht dir besser als vielen anderen Menschen auf dieser Welt, die mit wesentlich weniger auskommen müssen. 

 

Egal welchen Status Du hast, egal wie reich oder arm Du bist. Es gibt immer jemanden, der weniger hat als Du. 

Im Vergleich zu diesen Menschen sitzt Du im Licht und er im Dunkeln. 

 

Wage es in die Dunkelheit zu greifen, um Jemanden in das Licht zu ziehen

 

Für den Menschen der im Dunkeln sitzt bist Du der Starke. 

Starke Menschen haben ihre Stärke nicht, um sie gegen andere, gegen die Schwachen, gegen die, die im Dunkeln sitzen, einzusetzen. 

Starke Menschen stehen nicht nur für sich auf, sie stehen auch für andere auf. 

 

Das eben beschriebene Ereignis führte mir wieder einmal vor Augen, dass wir in einer Solidargemeinschaft leben. Das heißt der Starke hilft dem Schwachen. Derjenige der mehr hat, sollte dem geben, der weniger hat. 

 

Und wir sollten dabei nicht nach dem Warum fragen.  

 

Ich wünsche Dir gute Gedanken!


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